Den richtigen aerodynamischen Vortrieb erlebte ich dann auf meiner ersten Jolle, einer Zef für 300DM die ich von einer Insel zur nächsten durch den windigen griechischen Dodekanes steuerte. Erst später wurde mir bewußt wie gefährlich dieses Unterfangen gewesen war, aber die Lernkurve war steil wie ein Überhang. Von hier an ging es immer weiter, die Boote wurden jedesmal größer, die Fahrten immer ferner. Anfangs wollte ich in erster Linie weit hinaus aufs Meer kommen, reisen, Hochsee-Erfahrung sammeln. Den Sportboot Führerschein fing ich schon vor meinem 16. Geburtstag an und bekam ihn wenige Tage dannach mit null Fehlern zuerkannt. Astronomische Navigation samt theoretischer Spezialmethoden lernte ich diszipliniert aus einem Buch. Ich war hungrig.
Nach meinen "wilden Jahren" und bereits vielen Erfahrungen eignete ich mir professionelle Qualifikationen an, sowohl als Skipper als auch Bootsbauer und begann in diesen Berufen auch zu arbeiten.
"Mit Kompetenz und Leidenschaft, Stil und Idealismus ist Segeln doch am schönsten..."